BUNDjugend  

Treffen und Aktionen Corona-konform organisieren

How To: Gruppentreffen & Aktionen in Corona-konform organisieren

Ihr möchtet euch in eurer Gruppe treffen, eine Veranstaltung oder eine Aktion planen?
Ihr möchtet sichergehen, dass ihr euch an die geltenden Corona-Bestimmungen haltet?

Wir haben euch eine Übersicht erstellt 🙂

Eure Jugendarbeit darf stattfinden und Treffen, Veranstaltungen und Aktionen sind prinzipiell möglich!

Wichtig ist aber auch: Ihr müsst euch als Gruppe mit den Rahmenbedingungen wohlfühlen. Klärt eure Bedürfnisse und achtet aufeinander!

Achtet darauf, ob es in eurer Stadt bzw. eurem Landkreis/Bundesland besondere Regelungen und/oder Verordnungen gibt, die ihr berücksichtigen müsst. Diese können euer Hygienekonzept beeinflussen.
Gute aktuelle Corona-Infos und Tipps findet ihr auf der Seite vom Landesjugendring Niedersachsen.

Gruppentreffen

Hierbei handelt sich um alle Angebote der Jugendarbeit wie beispielsweise Gruppenstunden, offene und mobile Angebote, Angebote der Freizeit & Erholung, Bildungsmaßnahmen.
Überlegt euch, welcher Ort für euer Treffen Sinn macht. Treffen im Freien bieten mehr Sicherheit, als Treffen drinnen. Falls ihr euch im öffentlichen Raum trefft, könnte es derzeit passieren, dass Passant*innen, Ordnungsamt oder Polizei euch kritische Fragen stellen. Bleibt ruhig und beruft euch auf euer Recht. Zu euren Rechten könnt ihr jederzeit bei uns nachfragen.

Hier die wichtigsten Regeln, falls ihr Gruppen-Treffen oder Gruppen-Aktionen macht.
Für Freizeiten mit Übernachtungen gelten zusätzliche Regeln. Bei Fragen sprecht uns an.

(Stand: 12.11.2021)

– Abstand:

Es wird empfohlen 1,5 m Abstand wenn möglich einzuhalten. Besprecht euch am besten in eurer Gruppe, was euch wichtig ist. Beispielsweise könnte Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

– Gruppengröße:

Wenn ihr in einem Gebiet bis Warnstufe 1 seid, gibt es keine Beschränkungen. Ab Warnstufe 1 gilt bei Anwesenheit von mehr als 25 Personen indoor 3G für Volljährige. Grundsätzlich bieten kleinere und feste Gruppen mehr Sicherheit, als große wechselne Gruppenteilnehmer*innen.

– Mund-Nasen-Bedeckung:

Bis Warnstufe 3 muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Erst ab Warnstufe 3 müssen über 18jährige getestete Personen eine FFP2Maske tragen.

– Hygienekonzept:

Ihr braucht für eure Treffen stets ein Hygienekonzept. Hier findet ihr ein Beispiel für ein Hygienekonzept. Dieses könnt ihr sinnvoll auf eure Situation anpassen.

– Kontaktverfolgung:

Ihr müsst für eure Treffen eine Kontaktverfolgung organisieren. Das geht zum Beispiel mit einer  Anwesenheitsliste. Aus dieser muss hervorgehen, wer zu welchen Zeiten an den Angeboten teilgenommen hat. Diese Liste müsst ihr 21 Tage sicher aufbewahren und anschließend vernichten. Hier findet ihr ein Muster für eine Anwesenheitsliste. Zusätzlich könnt ihr auch beispielsweise in der Corona-Warn App die ‚Check in‘ und ‚Check out‘ Funktion nutzen.

– Räumliche Voraussetzungen:

Wenn ihr euch drinnen trefft, sollten Räumlichkeiten min. alle 45 min. gut durchgelüftet werden.
Die Corona-Bestimmungen der genutzten Räumlichkeiten sollten berücksichtigt werden (z.B. Flächen-Desinfektion nach einem Treffen).

– Schnelltests und Impfnachweise:

Es ist nicht verpflichtend, für eure Treffen 3G-Nachweise zu haben (3G = getestet, geimpft, genesen).
Wenn ihr als Gruppe aber beschließt, eine solche Regelung einzuführen, dann nehmt die in euer Hygienekonzept mit auf.

 

 (Stand: Juni 2021)

Versammlungen, Demos, politische Aktionen (öffentlicher Raum)

Versammlungen sind im Grundgesetz gesichert und dürfen nach Anmeldung stattfinden.

Falls ihr größere öffentliche Veranstaltungen plant, bezieht das vor Ort geltende Versammlungsrecht ein (im Zweifel einfach bei Stadt/Gemeinde anfragen).

Wenn ihr eine öffentliche Veranstaltung plant, bekommt ihr von der zuständigen Behörde Corona-Auflagen oder könnt diese anfragen.

Mit einem Hygienekonzept ist es leichter, große Aktionen anzumelden. Diese können von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein.

Ihr könnt euch derzeit ungefähr auf folgende Auflagen einstellen:

  • Teilnehmer*innen sollten eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen und ihr solltet welche bereitstellen können.
  • Teilnehmer*innen sollten 1,5 bis 2 m Abstand zueinander halten.
  • Teilnehmer*innen sollten 3 m Abstand zu Unbeteiligten halten.
  • gegebenenfalls gibt es gesonderte Abstandsregelungen zu Redner*innen (z.B. 5 m).
  • Die Versammlungsfläche muss abgeflattert/gekennzeichnet sein.
  • Abstände müssen ggf. mit Kreide auf dem Boden markiert werden (z.B. bei größeren Kundgebungen)
  • Mikrofone oder Megafone sind zu desinfizieren oder „einzutüten“

weitere Aktionen

Öffentliche Veranstaltungen sind je nach InzidenzWert und Veranstaltungsart zulässig. Informationen gibt es in der niedersächsischen Corona-Verordnung Wenn ihr unsicher seid, ob oder wie ihr eure Aktionsideen machen könnt, meldet euch jederzeit bei Hauptamtlichen der BUNDjugend Niedersachsen – wir beraten euch gern!